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Neujahrsempfang im Kinder- und Erholungszentrum Güntersberge

Traditionell lädt der Vorstand des Kinder- und Erholungszentrum Güntersberge e.V. Ende Januar eines jeden Jahres zum Neujahrsempfang ein.

Und traditionell ist auch, dass die geladenen Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, der Wirtschaft und der Politik gern nach Güntersberge kommen.

In diesem Jahr konnte das KiEZ Güntersberge den Präsidenten des Landtages des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Detlef Gürth, als Gast der Veranstaltung begrüßen.

Mit obligatorisch kurzen Reden wurde sich über die vergangene und zukünftige gemeinsame Zusammenarbeit in angenehmer Atmosphäre zwanglos unterhalten.

Neue Ideen wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, geboren, die sich zu erfolgreichen Projekten sowohl für das KiEZ als auch für die Region entwickelten.

Und da in allem Vergänglichen ja bekanntlich auch immer die Chance zu Neuem liegt, stand der diesjährige Neujahrsempfang unter dem Motto eines chinesischen Sprichwortes:

„Besser, auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.“

Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb dazu folgendes:

Kiez will sich weiter öffnen

NEUJAHRSEMPFANG

Einrichtung will Möglichkeiten auch als Tagungszentrum nutzen.

VON KERSTIN BEIER

(Mitteldeutsche Zeitung vom 02.02.2012)

GÜNTERSBERGE/MZ - Kiez-Chefin Christiane Brandenburg hat gerufen, und alle, alle kamen: vom Landtagspräsidenten über Europa- und Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Ortsbürgermeister, Vereinsvertreter, Feuerwehr, Polizei und viele Unterstützer der Kinder- und Jugendeinrichtung im Harz. Beim Neujahrsempfang, der traditionell als der "Empfang der kürzesten Reden" im Landkreis gilt, durften sich alle beim Gang über einen eigens ausgerollten roten Teppich wie ein Star fühlen. Aber: Auch der Weg zum Erfolg ist mit Stolpersteinen gepflastert. Daran wollten Christiane Brandenburg und ihr Förderverein, allen voran Falk Schilling, erinnern. Und so säumten allerhand Steine den Weg.

Ein Bild, das Falk Schilling in seiner Begrüßungsrede wieder aufnahm. "Besser, auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten", zitierte er ein chinesisches Sprichwort. Gemünzt war diese Aussage auf einen Rückschlag, den das Kiez im vergangenen Jahr in Sachen Kindertagesstätte erlitten hatte. Der Förderverein hatte angestrebt, in der sanierten Einrichtung auf dem Gelände auch die Kinder zu betreuen, die die kommunale Einrichtung in Güntersberge besuchen. "Es ist nicht gelungen, alle Stadträte davon zu überzeugen, dass alle Kinder hier gut betreut werden könnten. Ich verstehe es nicht, aber da werden wohl subjektive Gründe eine Rolle spielen", sagte er. Nichtsdestotrotz sei das Kiez eine Erfolgsgeschichte, verweist er zum Beispiel auf die Eurocamps, die seit 15 Jahren jeweils 280 Jungen und Mädchen aus vielen Ländern nach Güntersberge führen.

40 000 Übernachtungen, davon knapp 10 000 von Gästen aus dem Harz, würden die regionale Verbundenheit zeigen

Bei aller Freude über das Erreichte würden die Verantwortlichen im Kiez die Augen vor den Problemen nicht verschließen, die die demografische Entwicklung mit sich bringe. Die Zahl der Kinder geht zurück. Deshalb wolle man sich breiter aufstellen und die vorhandene Infrastruktur als Zentrum für Tagungen und Weiterbildungen stärker nutzen als bisher. Einige Partner hätten in dieser Richtung bereits gute Erfahrungen gemacht, nennt er beispielsweise die Unternehmen Trimet und die Pyrotechnik Silberhütte, die Koba und die Feuerwehren.

Ein Weg, den Landtagspräsident Detlef Gürth (CDU) in seinen Grußworten ausdrücklich lobt. Seiner Meinung nach gibt es nur wenige Einrichtungen, die sich "in 20 Jahren einen solch guten Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus erarbeiten konnten", sagte er. Er selbst werde demnächst "mit dem Vorstand hier auftauchen, die Tagungsqualitäten testen und das dann rumerzählen", geht er schon jetzt davon aus, dass er Gutes sagen kann.

Traditionell dankte die Kiez-Chefin einigen Förderern mit kleinen Geschenken, ehe es sich die Gäste am im eigenen Haus vorbereiteten Büfett gut gehen ließen.

Mo, 06 Feb 2012 10:25 Uhr